Ein schwarzer Wunderwuzzi auf Tour

Posted on 24. August 2010


Ein wahrer dem politischen Hochleistungssport verpflichteter Wunderwuzzi ist ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. Kein Wunder daher, dass sein 10. Tourtag am 25. August in Oberösterreich als „ÖVP-Sommertour: rekord-verdächtig“ angekündigt wird.

Los geht’s mit einer Pressekonferenz um 11:00 Uhr in einem Wirtshaus in Ried, wohl mit den neuesten Ansagen, warum eine Vermögensbesteuerung ganz und gar unmöglich ist und dass wir am besten wohl für die notleidenden Banken und Euro-MillionärInnen spenden sollten.

Aber schon um 12:15 Uhr besucht er einen örtlichen Kletterverein, wo die erste Absturzgefahr lauert. Doch das ist wohl nur zum Aufwärmen, denn um 14:15 Uhr ist Kaltenegger nebst seinem Tross (JVP-Obmann Sebastian Kurz, JVP-Landesobmann Bernhard Baier und Landesgeschäftsführer-Stellvertreter Wolfgang Hattmannsdorfer) am Parkplatz beim Leichtathletikstadion in Ried schon wieder sportlich gefordert.

Dafür gibt´s um 15:30 Uhr Abkühlung bei einer Eisverteilaktion im Freibad. Na hoffentlich nehmen die Kids ein Eis vom „Onkel Fritz“. Dann geht’s knallhart weiter, um 16:50 Uhr ist der Besuch der mit einem falschen Apostroph geschmückten „Schmiedbauer’s Mostschenke und Mostschanze“ in Höhnhart angesagt. Und da muss sich zeigen, ob der Steirer den oberösterreichischen Mostschädeln gewachsen ist.

Denn der wirkliche Härtetest ist um 19:00 Uhr eine Abendveranstaltung mit Generalsekretär Fritz Kaltenegger in einem Wirtshaus in Kirchheim. Wenn da nach dem kräftigen Innviertler Most nur noch ein klarer Kopf vorhanden ist. Aber vielleicht ist die Wirtshausrunde ohnehin schon so im Öl, dass es nicht mehr auffällt, was der Generalsekretär so erzählt.

Ganz schön hart jedenfalls, so ein Politiker-Alltag.

 

 

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